Zur Freiheit hat uns Christus befreit – Teil 3 von 4

Von der Unfreiheit

Lk 18,18-27

Einer von den führenden Männern fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Jesus antwortete ihm: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott. Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen; ehre deinen Vater und deine Mutter! Er erwiderte: Alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt. Als Jesus das hörte, sagte er ihm: Eines fehlt dir noch: Verkauf alles, was du hast, und verteil es an die Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! Der Mann aber wurde sehr traurig, als er das hörte; denn er war überaus reich. Jesus sah, dass er sehr traurig geworden war, und sagte: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! Denn leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Die Leute, die das hörten, fragten: Wer kann dann noch gerettet werden? Er erwiderte: Was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich.

Text der Einheitsübersetzung 2016 der Bibel entnommen

 

Betrachtungsimpulse:

Diese Geschichte fordert uns heraus. Wenn wir Jesus wirklich ernst nehmen, dann können uns diese seine Wort unmöglich kalt lassen. Dann wecken diese in uns unweigerlich eine Reaktion: „Verkaufe alles, was du hast und verteile es … dann folge mir nach.“ Die Frage des Mannes ist ja eine individualistische gewesen. Sondern es geht um das ewige Leben. Das geht uns alle an, also geht die Antwort Jesu auch uns alle an. Dabei hat der Mann ein frommes Leben geführt. Aber eines fehlte ihm: Die Freiheit. Er hängte an seinem Reichtum. Die Frage ist: Woran hänge ich? Was bindet mich? Was hält mich ab, Jesus ganz nachzufolgen? Auf diese Fragen können wir wohl ganz persönliche Antworten finden und leben…

* Lies den Text achtsam und behutsam. Was möchte er dir sagen?

* Wo fällt es dir leicht loszulassen? Wo fällt dir das schwer?

* Komm zu Jesus und rede mit ihm über deine Freiheit. Was gefällt dir daran? Was macht dir vielleicht Angst? Und lausche auf ihn…