Segen

Num 6,22-27

Der HERR sprach zu Mose: Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen: Der HERR segne dich und behüte dich. Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der HERR wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden. So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen und ich werde sie segnen.

Text der Einheitsübersetzung 2016 der Bibel entnommen

 

Betrachtungsimpulse:

Wir haben ein neues Jahr begonnen. Keiner von uns weiß, was es bringen wird. Das haben wir aus dem vergangen Jahr gelernt… Wir können planen, uns Dinge vornehmen, wünschen, hoffen, Was tatsächlich kommt, wissen wir nicht. Diese Ungewissheit kann Angst machen. Und noch stehen wir durch die Pandemie in einer Situation, die diese Ungewissheit verstärkt. Da tut es wohl, wenn wir den sogenannten Aaron-Segen lesen, gerade am Beginn von etwas ganz neuem. Gott fordert Aaron, den Hohepriester Israels auf, das Volk in Gottes Namen zu segnen. Gott möchte also einerseits, dass wir uns Segen zusprechen. Und andererseits will Gott leuchten über sein Volk, will ihnen/uns sein Angesicht zuwenden. Das bedeutet nicht automatisch, dass nichts Schweres mehr kommen kann und wird. Doch es bedeutet, dass Gott mit uns ist. Das er all unsere Wege mit uns geht. Dass er uns zugewendet ist und nicht von uns ablassen wird. Wie tröstlich zu wissen, wenn wir durch die Tür den Neuen schreiten, dass wir immer einen Freund an unserer Seite haben werden…

* Nimm dir Zeit und lass die Segensworte auf dich wirken. Lass dich innerlich von ihnen berühren…

* Überlege, wem du diese Segensworte zusprechen könntest. Oder andere Segensworte, … und sprich sie einer anderen Person zu…

* Bitte jemanden, dich zu segnen…

* Bitte Gott am Beginn dieses neuen Jahres um seinen Segen, um seinen Beistand, um sein Mitgehen, …