Nächstenliebe – Teil 1 von 4

Liebt einander

Röm 13,8-10

Niemandem bleibt etwas schuldig, außer der gegenseitigen Liebe! Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren! und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

Text der Einheitsübersetzung 2016 der Bibel entnommen

 

Betrachtungsimpulse:

Das ist ein so kurzer Text mit doch so großer Aussage: Liebt einander. Wer seine Mitmenschen liebt, braucht sich nicht mehr zu kümmern um die Gebote. Er wird sie automatisch erfüllen. Denn wer liebt, kann den anderen nicht mehr übervorteilen, ausbeuten, hintergehen, ausnutzen, … Wer liebt, wird gerne zum Wohl der Mitmenschen beitragen. Und die Liebe werden wir uns gegenseitig immer schulden. Nicht, weil das etwas mit Schuld zu tun hätte. Viel mehr, weil die Liebe niemals aufhört…

* Was bedeutet für dich das Wort Nächstenliebe? Was weckt es in dir? Was wünschst du dir, wenn du den Aufruf zur Nächstenliebe hörst?

* Wie würdest du deine Nächstenliebe einschätzen? Woran kannst du sie erkennen? Denk an Situationen, von denen zu sagst: Ja, da habe ich meinen Mitmenschen Liebe erwiesen…

* Was bedeuten für dich die 10 Gebote? Kennst du sie? Hältst du sie? Bist du mit dem Römerbrief derselben Meinung, das die Liebe die Erfüllung der Gebote ist?