Die Bergpredigt – Teil 2 von 6

Vom Salz und vom Licht

Mt 5,13-16

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Text der Einheitsübersetzung 2016 der Bibel entnommen

 
Betrachtungsimpulse:

Diese Worte schließt Jesus unmittelbar an die Seligpreisungen an. Wir dürfen sie also noch in uns klingen hören, wenn wir diese Zeilen lesen. Wir dürfen noch ihren Geist atmen, wenn wir nun hören: Ihr seid das Salz der Erde; Ihr seid das Licht der Welt!

Sowohl das Salz, als auch das Licht sind für diese Welt unerlässlich. Genauso sind Menschen für diese Welt unerlässlich, die die Seligpreisungen leben: Friedensstifter; Menschen reinen Herzens; Arme vor Gott; nach Gerechtigkeit hungernde; Sanftmütige; usw. – denn diese Menschen erzählen mit ihrem Leben von Gott und sind in Liebe ihren Mitmenschen zugetan. So schmeckt das Leben und ist es hell von innen heraus…

* Was meint für dich: Ihr seid das Salz der Erde? Was steckt in diesen Worten? Was könnten sie für dein Leben bedeuten?

* Stelle dir vor: Du bist das Licht der Welt. Wie geht es dir damit? Was möchtest du erleuchten? Wohin möchtest du strahlen?

* Damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen – Wir sind Salz und Licht zur Verherrlichung Gottes. Wo ist das in deinem Leben schon konkret? Wo siehst du das an anderen Menschen? Danke ihnen für den Geschmack, den sie in dein Leben bringen; Danke ihnen für das Licht, das sie in dein Leben strahlen…