Advent – Teil 2 von 4

Hoffnung

Jes 40,1-5;9-11

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihr zu, dass sie vollendet hat ihren Frondienst, dass gesühnt ist ihre Schuld, dass sie empfangen hat aus der Hand des HERRN Doppeltes für all ihre Sünden! Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN, ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben. Dann offenbart sich die Herrlichkeit des HERRN, alles Fleisch wird sie sehen. Ja, der Mund des HERRN hat gesprochen. Steig auf einen hohen Berg, Zion, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht! Sag den Städten in Juda: Siehe, da ist euer Gott. Siehe, GOTT, der Herr, kommt mit Macht, er herrscht mit starkem Arm. Siehe, sein Lohn ist mit ihm und sein Ertrag geht vor ihm her. Wie ein Hirt weidet er seine Herde, auf seinem Arm sammelt er die Lämmer, an seiner Brust trägt er sie, die Mutterschafe führt er behutsam.

Text der Einheitsübersetzung 2016 der Bibel entnommen

 
Betrachtungsimpulse:

Der Text zeigt uns ein Volk, das trauert, das niedergedrückt und gedemütigt ist. Diesem Volk spricht der Prophet Trost zu – von Gott. Gott selbst wird sich des erniedrigten Volkes annehmen. Nicht irgendjemand in seinem Auftrag. Gott kommt – der Prophet ruft auf, ihm den Weg zu bahnen. Die Rettung, die Erlösung ist Gottes Werk. Den Weg ihm zu bereiten, dazu können wir beitragen. Was in meinem Leben gehört gerade gerückt? Welche Hügel gehören endlich geebnet? Ja, und wir können ebenfalls einen Beitrag dazu leisten, diesen Gott anzukünden. Uns zu erheben, die Freude zu leben und zu bezeugen: Gott ist da. Er kommt! Gerade das braucht auch unsere Zeit: Freudenboten, die trösten können, weil sie eine Botschaft haben…

* Lass dich von den Prophetenworten ansprechen. Was bewegt dich?

* Blicke auf das, was dich bedrückt, niedergedrückt oder deprimiert. Lass dir die Trostworte Gottes zu Herzen gehen. Sie gelten dir.

* Blicke auf jene Menschen in deiner Umgebung, die in irgendeiner Weise leiden. Überlege, ob du für sie zum Freudenbote werden magst…