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Advent

Sehen wir den Advent einmal als Zeit der Veränderung.
Die Natur verändert sich vom Herbst in den Winter.
Veränderung liegt in der Luft, oder vielleicht
auch bloß ein Kaufzwang:
"Alle Jahre wieder...."

Veränderung wäre da ja mal
auszusteigen.
Wirklich wie die Natur zur Ruhe zu kommen.
Die Hektik lassen.

Herr, schenke mir die Zeit, die gefühlte Zeit,
in der ich Zeit habe für mich selber,
damit ich deine Gegenwart wahrnehmen kann,
damit ich innehalten kann.
Stehenbleiben.
Stehen und Bleiben.
Egal wo.
Nur einen Moment - einen langen Moment,
um zu mir selber zu kommen
und mir klar zu werden,
dass ich nur einmal lebe und
nur einmal JETZT LEBE.
Eine veränderte Zeit finden wir
im Brief an die Gemeinden von Galatien:
Als die Zeit erfüllt war,
sandte Gott seinen Sohn
geboren von einer Frau
und dem Gesetz unterstellt,
damit er die freikaufe,
die unter dem Gesetz stehen,
und damit wir die Sohnschaft erlangen.
Weil ihr aber Söhne seid,
sandte Gott seinen Geist,
den Geist seines Sohnes in unsere Herzen,
den Geist, der ruft:
Abba, Vater.
Daher bist du nicht mehr Sklave
sondern Sohn,
bist du aber Sohn,
dann auch Erbe,
Erbe durch Gott.
(Gal 4,4-7)
Gott, kaufe mich auch los aus den gesellschaftlichen Gesetzen,
aus allem konventionellen Zwängen, aus dem "status quo".
Kaufe mich und die Meinen los aus den Lebenslügen,
die unsere Zeit und unsere Erfüllung "fressen".
Gott, wir wollen leben und nicht gelebt werden.
Abba, Vater, wir rufen zu dir für uns und für so viele!!!!
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