Ein Stern ist aufgegangen.
Folgen wir dem Stern bis hin zu Weihnachten.

Herr, Gott, unser Vater,
gib uns den Mut, dem Stern, der uns aufstrahlt, zu folgen.
Dein Sohn, Jesus Christus, strahlt uns auf,
leuchtet uns auf dem Weg.
Hilf uns, seine Worte und Taten in den Evangelien zu verstehen.
Hilf uns, dass wir uns überhaupt die Zeit nehmen, um darin zu lesen.
Hilf uns, die Schriftstellen durchzumeditieren, die Worte auf uns wirken zu lassen,
bis und ein Licht - im wahrsten Sinne des Wortes - aufgeht.

Zum reichen jungen Mann hat Jesus gesagt:
"Willst du vollkommen sein, so verkaufe alles, was du hast,
gib das Geld den Armen und so komm und folge mir nach!"

Vater, diesem Stern der Vollkommenheit zu folgen, ist nicht leicht.
Wir wären wahrscheinlich sehr erleichtert, könnten wir es über uns bringen,
auf unseren Wohlstand zu verzichten, auf das Allzu-Angenehme,
auf den "bürgerlichen Luxus", der uns einredet, dass wir ihn unbedingt brauchen.
Vater, befreie uns für ein neues Leben, für eine neue Gesellschaft.
Und, Vater, eines möchte ich dir noch sagen - aber du siehst es ohnehin
in meinem Herzen:
Es tut so weh, dass die Not der Flüchtlinge, der Asylanten von der offiziellen Kirche
totgeschwiegen werden - na ja, fast.....du weißt, was ich meine.
Ich würde mir mehr Aufrufe zum Engagement wünschen und
dass mehr die Problemfelder, die die Christen in unserer Heimat mit den
Flüchtlingen und Asylanten haben, angesprochen werden,
wie zum Beispiel, was sich in den Schulen für die Lehrer und für die
einheimischen Kinder an Schwierigkeiten ergeben........
Einfach nur die Ablehnung, kann doch nicht die Lösung sein!
Und noch dazu dass unsere Regierung in ihren oft harten Entscheidungen
unterstützt wird.
Vater, sie die Notleidenden und sie die, die sich nur hilflos fühlen.
Und Vater, gib, dass die Kriege aufhören...................lass deinen
Stern aufstrahlen, bitte, Amen.