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2. Woche
Not und Leid und dennoch Fülle des Lebens?
Jer 31,9-13.14b

Weinend kommen sie und in Erbarmen geleite ich sie. Ich führe sie an Wasserbäche, auf ebenem Weg, wo sie nicht straucheln. Denn ich bin Vater für Israel und Efraim ist mein Erstgeborener. Hört, ihr Völker, das Wort des Herrn, verkündet es auf den Inseln in der Ferne und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es sammeln und hüten wie ein Hirt seine Herde! Denn der Herr hat Jakob losgekauft und ihn erlöst aus der Hand des Stärkeren. Sie kommen und jubeln auf Zions Höhe, sie strahlen vor Freude über die Wohltaten des Herrn, über Korn, Wein und Öl, über Lämmer und Rinder. Sie werden wie ein bewässerter Garten sein und nie mehr verschmachten. Dann freut sich die Jungfrau beim Reigentanz, ebenso Junge und Alte zusammen. Ich verwandle ihre Trauer in Jubel, tröste sie und mache sie froh nach ihrem Kummer. Mein Volk wird satt an meinen Gaben - Spruch des Herrn.
Text der Einheitsübersetzung 2016 der Bibel entnommen


Betrachtungsimpulse:

° Lass den Text auf dich wirken. Gehe dem nach, was dich berührt...

° Unser Text handelt vom Volk Israel, dass in der Verbannung lebt, in die es gekommen ist, weil es seiner Entscheidung für Gott nicht treu geblieben ist. Gott aber verspricht diesem Volk die Erlösung uns stellt ihm Herrliches in Aussicht. Suche die heilsamen Gegensätze in diesem Text (z.B. weinend - tröstend, zerstreut - sammeln...). Kannst du dabei etwas finden, was auch dein persönliches Leben angeht?

° Die Erfahrung der Not und des Leides findet sich in jeden menschlichen Leben. Gott verheißt uns in diesem Text Erlösung. Gibt es in deinem Leben Situationen, Nöte, in denen du dir dieses Heil Gottes wünscht? Lies den Text neu und ersetze "Volk Israel" mit deinem eigenen Namen, mit der jeweiligen Not-Situation....

° Werde still in der Gegenwart Gottes, der unser Heil ist. Halte ihm all das Leid, die Not, hin. bitte ihn um Wandlung und Erlösung...

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